Konspiration als Beruf - Deutsche Geheimdienstchefs im Kalten Krieg

von: Dieter Krüger, Armin Wagner

Ch. Links Verlag, 2018

ISBN: 9783862844104 , 352 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: Wasserzeichen

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Preis: 9,99 EUR

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Mehr zum Inhalt

Konspiration als Beruf - Deutsche Geheimdienstchefs im Kalten Krieg


 

Sie waren die Köpfe der deutschen Geheimdienste in Ost und West, des Ministeriums für Staatssicherheit sowie des Bundesnachrichtendienstes und des Verfassungsschutzes: Wilhelm Zaisser und Otto John, Ernst Wollweber und Reinhard Gehlen, Erich Mielke und Gerhard Wessel. Um diese und andere Spitzenfunktionäre der Spionage ranken sich zahlreiche Legenden, waren doch alle gehalten, konspirativ zu arbeiten und ihre Fäden hinter den Kulissen zu spinnen. Viele führten ein abenteuerliches Leben, was der Mythenbildung weiteren Vorschub leistete. Die Geschichte der ost- und westdeutschen Spionageorganisationen ist auch die Geschichte ihrer Chefs. In ihnen spiegelt sich deutsche Zeitgeschichte wie in einem Brennglas. Einschlägig ausgewiesene Autoren stellen die deutschen Geheimdienstchefs auf Grundlage der neuesten zeithistorischen Forschung vor. Sie fragen nach ihrer Rolle für die Dienste und in den Diensten sowie nach ihrer Position im Spannungsfeld von Demokratie und Diktatur.

Dr. Dieter Krüger (Hg.): Jahrgang 1953, 1972-1980 Studium der Geschichte und Politikwissenschaften in Marburg, 1981-1984 Stipendiat am Europäischen Hochschulinstitut Florenz, Dr. phil., 1984-1986 Archivreferendar in Detmold und Marburg, 1987-1993 Referatsleiter im Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg, 1994-1996 Leiter des ehemaligen Berlin Document Center, seit 1997 Historiker am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Potsdam. Dr. Armin Wagner (Hg.): Jahrgang 1968, Studium der Geschichtswissenschaft und Pädagogik, Dr. phil., 1994-2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Potsdam, 2003-2006 Dozent für Militärgeschichte an der Offizierschule des Heeres, Dresden, 2006-2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg. 2009-2015 Referent im Bundespräsidialamt, im Bundesrat und im Bundesministerium der Verteidigung, 2016 Lehrgangsteilnehmer am Baltic Defence College in Tartu/Estland. Seit März 2017 Direktor des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden.